Forschung im Projekt STARK-LS

Künstliche Intelligenz und Leichte Sprache
Kann Künstliche Intelligenz für mehr Teilhabe sorgen?

Die Mitteilung ist vom 14. April 2026.

Menschen mit Behinderungen haben oft Probleme auf dem Arbeits·markt.
Zum Beispiel:
• bei der Arbeit
• mit anderen Menschen.
Leichte Sprache soll bei diesen Problemen helfen.
Mit Leichter Sprache können alle Menschen Infos verstehen.

Viele Firmen benutzen keine Leichte Sprache.
Vielleicht kann KI den Firmen helfen.
KI ist die kurze Form für: Künstliche Intelligenz.
KI kann Texte in Leichte Sprache übersetzen.
Benutzen dann mehr Firmen Leichte Sprache?
Dazu wurde im Projekt STARK-LS eine Studie gemacht.

Wer hat die Studie gemacht?

Lea Gierke hat die Studie gemacht.
Lea Gierke arbeitet an der Hochschule Karlsruhe.
Lea Gierke arbeitet am Institut für Lernen und Innovation in Netzwerken.

Was ist das Thema von der Studie?

Lea Gierke hat mit 18 Fach·personen gesprochen.
Die Fach·personen sind:
• Berufs·berater und Berufs·beraterinnen
• Übersetzer und Übersetzerinnen für Leichte Sprache
• Arbeit·geber und Arbeit·geberinnen

Das waren die Fragen von Lea Gierke:
• Was braucht man für Leichte Sprache am Arbeits·platz?
• Was sind Probleme für Leichte Sprache am Arbeits·platz?
• Wie kann es mehr Texte bei der Arbeit in Leichter Sprache geben?
• Kann KI dabei helfen?

Die wichtigsten Ergebnisse

Die Studie zeigt:
Es gibt zu wenig Texte in Leichter Sprache.
Man braucht mehr Texte in Leichter Sprache.
KI kann dabei helfen.
KI kann Übersetzungen in Leichte Sprache schneller machen.
KI kann Übersetzungen in Leichte Sprache günstiger machen.
Dann kann es bei der Arbeit mehr Texte in Leichter Sprache geben.
So können Menschen mit Behinderung in den Firmen besser arbeiten.
Und Menschen mit Behinderung können mehr Berufe machen.

Wo sind die Grenzen?

Manche Texte sind lang oder schwierig.
Die KI macht dann oft Fehler bei der Übersetzung.
Deshalb sagen Fach·leute:
Man muss die Texte noch prüfen.
Erst dann kann man die Texte an Menschen mit Behinderungen geben.

Menschen mit Behinderung sollen auf dem Arbeits·markt mitmachen können.
Dafür brauchen die Menschen mehr Leichte Sprache.
Dafür sind aber auch andere Sachen wichtig.
Zum Beispiel:
• Die Menschen müssen gut miteinander reden können.
• Die Menschen sollen sich in der Firma wohl fühlen.
• Es soll weniger organisatorische Probleme geben.
Dabei soll das Projekt STARK-LS helfen.

Über die Förderung von STARK-LS
Das Bundes·ministerium für Arbeit und Soziales gibt Geld für das Projekt STARK-LS.
Die kurze Form ist: BMAS.
Das Projekt STARK-LS bekommt 1,2 Millionen Euro.
Das Geld kommt aus einem bestimmten Fonds.
Der Fonds ist für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung bei der Arbeit.
Der Fonds heißt: Ausgleichs·fonds für über·regionale Vorhaben zur Teilhabe
schwer·behinderter Menschen am Arbeits·leben.