Infos zu den Praktika
Sie sind auf der Internet-Seite des Forschungsprojekts STARK-LS.
Diese Internet-Seite gibt es auch in Leichter Sprache.
Infos für Praktikumssuchende
Im Projekt STARK-LS unterstützen wir Menschen mit Behinderungen dabei, den Einstieg in den allgemeinen Arbeitsmarkt mithilfe eines Praktikums zu schaffen. Damit der Start gut gelingt, arbeiten wir mit KI-generierter Leichter Sprache, um alle wichtigen Informationen verständlich, klar und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt darzustellen.
Das Praktikum dauert ein bis drei Monate und Sie werden eng von uns und dem Inklusionsteam der Werkstatt oder anderen Partnern unterstützt.
Wenn Sie mitmachen möchten, helfen wir Ihnen dabei, einen Praktikumsplatz zu finden, der zu Ihnen passt. Außerdem begleiten wir Sie bei der Suche nach einer passenden Praktikumsstelle, dem Einstieg und während des Praktikums, damit Sie sich gut zurechtfinden. Sie brauchen keine Vorerfahrungen und können im Rahmen des Praktikums praktische Erfahrungen in einem Unternehmen sammeln.
Infos für Praktikumsanbietende
In unserem Forschungsprojekt STARK-LS suchen wir nach wie vor engagierte Unternehmen, die bereit sind, Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung i. d. R. für ein bis drei Monate einen Praktikumsplatz anzubieten. Ziel dieses Projektes ist es, mit Ihnen dem Arbeitskräftemangel entgegenzuwirken und den Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung zu fördern. Dazu übersetzen wir mithilfe von KI Arbeitsanweisungen in verständliche Leichte Sprache, um die Einarbeitung für Menschen mit Behinderung zu erleichtern.
Sie werden im Rahmen des Projekts konsequent und individuell bei den Praktika begleitet und erleben dabei praxisnah, wie KI-gestützte Leichte Sprache Barrieren im Arbeitsalltag abbauen kann. Sowohl die Praktika als auch die Projektteilnahme sind flexibel gestaltbar. Wir richten uns nach Ihren individuellen Rahmenbedingungen, sorgen für eine passgenaue Vermittlung und ermöglichen eine bedarfsgerechte Zusammenarbeit.
Warum mitmachen?
- Sie fördern aktiv Inklusion und leisten einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag.
- Sie gewinnen neue Arbeitskräfte mit Potenzial für längerfristige Zusammenarbeit.
- Sie profitieren von der Öffentlichkeitsarbeit und der Breitenwirkung rund um das Projekt.
FAQ
Fragen und Antworten
Wie lange dauern die Praktika?
- 1-3 Monate, Ausnahmen sind ggf. möglich
Welche Tätigkeitsfelder kommen für ein Praktikum in Frage?
- Prinzipiell können alle Tätigkeitsfelder in Frage kommen. Kleinschrittige und einfach zu erlernende Aufgaben bieten sich an; nähere Eingrenzungen können im ersten Gespräch mit den Werkstätten vorgenommen werden.
Um welche Personen handelt es sich bei den Praktikant*innen?
- An dem Projekt nehmen schwerbehinderte Personen teil, die von sogenannter Leichter Sprache profitieren. Dies sind in der Regel Menschen mit kognitiven Einschränkungen, die z. B. aktuell in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeiten.
Wie lange ist der Zeithorizont, bis der*die Praktikant*in zu uns kommt?
- In der Regel ist der Einsatzzeitraum flexibel
- Nach dem Erstgespräch (i. d. R. im Unternehmen) werden Gespräche mit Interessent*innen geführt und passende Personen gesucht. Dies wird eng mit Ihnen abgestimmt. Ggf. sind Vorbereitungen und Qualifizierungen notwendig, ebenso müssen Texte in Leichter Sprache erstellt werden.
- Es ist daher mit einem Vorlauf von 6 Wochen – 4 Monaten zu rechnen
Wie wird das Unternehmen auf den Einsatz der Praktikant*innen vorbereitet?
- Es finden eingehende Gespräche statt, um die Rahmenbedingungen gut abzustimmen.
- Vor Beginn des Praktikums wird im Rahmen des Projekts ein Workshop zu den Themen Inklusion und Leichte Sprache angeboten. Dieses kann im Hinblick auf Dauer und Teilnehmerzahl an Ihre Bedürfnisse angepasst werden
Welche Bezahlung erhalten die Praktikant*innen?
- In der Regel erhalten die Praktikant*innen keine Bezahlung, da diese weiterhin andere Zahlungen oder Leistungen erhalten.
- Eine kleine Anerkennung am Ende (z. B. Kinogutschein) ist aber möglich
Was wird während des Praktikums vom Unternehmen erwartet?
- Die Praktikant*innen müssen begleitet und angeleitet werden und es braucht eine dauerhafte Ansprechperson im Unternehmen. Im Vorfeld finden zielgerichtete Gespräche statt, um die Passung von Personen, notwendige Qualifizierungen sowie die zu übersetzenden Texte zu identifizieren.
- Da es sich um ein Forschungsprojekt handelt, kommen ggf. Befragungen von Mitarbeitenden und Führungskräften hinzu
Was ist Leichte Sprache und wie funktioniert die Übersetzung?
- Leichte Sprache ist eine sehr einfache Form der deutschen Sprache und maximiert die Verständlichkeit von Texten für alle Menschen. Dieser Sprachstil, der sich auf dem Kompetenzniveau A1 – A2 bewegt, zeichnet sich durch kurze Sätze, einfache Wortwahl und zusätzliche Erklärungen aus
- Die Übersetzung der ausgewählten Texte erfolgt KI-gestützt. Dies übersetzen Texte werden durch Expert*innen für Leichte Sprache geprüft.
Wie kommt der*die Praktikant*in zur Arbeitsstätte?
- Die meisten Praktikant*innen kommen mit dem ÖPNV oder dem Fahrrad. Sollte das nicht möglich sein, kann ggf. ein Fahrdienst eingerichtet werden.
Was sind die Perspektiven im Anschluss an das Praktikum?
- Ist das Praktikum für beide Seiten erfolgreich verlaufen, können langfristige Perspektiven geprüft werden. Diese sind zum Beispiel ein Außenarbeitsplatz (über WfbM) oder das Budget für Arbeit bzw. Ausbildung.
Können die erstellten Texte auch anderweitig genutzt werden?
- Über die erstellten Texte können die Unternehmen frei verfügen. Das Projekt bezieht sich explizit auf Menschen mit Schwerbehinderung; außerhalb des Projekts können die Texte auch anderweitig genutzt werden.
